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Neue Wege gehen
Erlebnisorientierte Seelsorge
Ein Arbeitsbericht
Ulrike Dittmar, Martin Scholz, Christian Dittmar
Wie alles begann...
Kirche unter freiem Himmel & Partner
In
Oberammergau und am Tegernsee gibt es seit erst kurzer Zeit kombinierte
Pfarrstellen für Klinikseelsorge und Kur- und Touristenseelsorge.
Es lag bei dieser Stellenkombination von Anfang an nahe, touristische
Angebote und die Seelsorge in Klinik- und Rehaeinrichtungen zu
verbinden. Den entscheidenden Anstoß gab hierzu der
dpa-Journalist Harald Rettelbach, als er bei einem Interview sagte:
Urlaub ist schließlich auch eine Reha-Maßnahme . Er traf
damit genau die Worte einer Patientin, die sagte: Wissen Sie, dieser
Aufenthalt hier, die Reha, das ist der schönste Urlaub, den ich je
hatte.
Viele
Wege von Reha-PatientInnen führen ins Freie. Wir gehen, um mit den
Patienten in Kontakt zu kommen, deren Wege soweit dies möglich ist
mit.
Mit der Bezeichnung "Kirche unter freiem Himmel" hat diese Arbeit ihren Namen gefunden:
Wir verbinden unseren seelsorgerlichen Ansatz mit dem Erleben des
gemeinsamen Gehens. Und so konnte eine Brücke zwischen Seelsorge
und Erlebnispädagogik geschlagen werden. Für uns TheologInnen
lag nun auf der Hand, mit ErlebnispädagogInnen zusammen zu
arbeiten und unsere familiären Verbindungen boten uns ideale
Arbeitsbedingungen und den Zugang zur Forschung im Bereich
Erlebnispädagogik am Lehrstuhl für Sportpädagogik an der
Universität Augsburg.
Heute
entstehen für uns immer neue theologische und pädagogische
Mosaiksteinchen auf den Wanderungen mit PatientInnen und bei
Fortbildungen für MitarbeiterInnen aus der Jugendarbeit, der
Seelsorge oder für PfarrerInnen.
Im
Folgenden soll auf die spirituellen Aspekte des Gehens und Atmens
eingegangen und eine Grundlinie des erlebnispädagogischen Ansatzes
dargestellt werden. Anschließend werden wir mit Beispielen die
Verbindung in einer erlebnisorientierten Seelsorge beschreiben.
Die Voraussetzungen
Gehen - ein spirituelles Unternehmen
Eine Frau (25) schildert ihre Erfahrungen beim Gehen und Unterwegssein. Es sind im weitesten Sinn spirituelle Erfahrungen:
Wenn
ich merke, daß ich den ganzen Tag am Grübeln bin, wenn ich
einen Gedanken hin und her wälze und nicht zu einem Ziel komme.
Wenn ich eine Entscheidung einfach nicht treffen kann, dann gehe ich
wandern.
Am Anfang schleppe ich dann diesen ganzen Wust in meinem Kopf herum.
Aber während ich gehe, merke ich, daß es immer ruhiger wird,
in mir.
Und wenn dann der Weg steil wird, muß ich mich ganz auf das Gehen konzentrieren.
Da ist nur noch mein Schritt und mein Atem.
Und dann passiert es manchmal, daß plötzlich ein Gedanke auftaucht. Wie aus dem Nichts.
Und manchmal ist es das, wonach ich vorher gesucht habe.
Wandern
und In-Bewegung-Sein hat an sich schon eine spirituelle Seite und
spielt auch in vielen religiösen Geschichten eine grundlegende
Rolle. Doch der
spirituelle Charakter des Wanderns liegt besonders darin, daß der
Rhythmus aus Bewegung und Atmung dem, was in Gebet oder Meditation
passiert sehr nahe kommt und manchmal selbst schon Meditation ist.
Gehen - eine Metapher für Leben
Unsere
alltägliche Nachfrage "Wie geht`s" verwendet das Wort Gehen
dafür, wie das Wohlbefinden des Angesprochenen gerade ist . "Es
geht" antworten wir darauf - nicht "ich gehe". "Es geht" drückt
die Unbeeinflußbarkeit aus. "Es geht" meint das Leben. Das ist
kein deutsches Sprachspiel. Briten, Amerikaner, Franzosen, Italiener
fragen genauso mit dem Wort gehen nach dem Befinden eines Menschen.
Die
Vorstellung, daß jeder Mensch in der Welt unterwegs ist, ist sehr
alt . Sie wurde in die christliche Tradition aufgenommen und mit der
Vorstellung der endgültigen Ruhe bei Gott verbunden.
Erleichtert wurde diese Vorstellung durch die vielfältigen
Wanderbeschreibungen der Bibel: Der Auszug aus Ägypten und die
40-jährige Wanderschaft in der Wüste ist eine
Grunderzählung in der jüdischen und christlichen Tradition.
Die Jünger waren mit Jesus beständig in Galliläa
unterwegs und die ersten Christinnen und Christen reisten im gesamten
Mittelmeerraum umher.
Atem - die Brücke zu Gott
Da
machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den
Odem des Lebens in seine Nase. Und so wurde der Mensch ein lebendiges
Wesen.
Gott gibt Leben und Odem. Gott gibt Atem, sagen wir heute.
So wird im zweiten Bericht unserer Bibel von der Schöpfung der Welt von der Erschaffung des Menschen berichtet.
Lebendig wird der Mensch erst durch Atem - durch den göttlichen Atem.
Gott bläst dem Menschen den Atem ein. Es ist nicht nur
Lebenserhaltung oder Wiederbelebung, wie wir es aus der Notfallmedizin
kennen, sondern eine Erstmals-Belebung.
Das Leben selbst ist der Atem.
Die
Griechen haben für den Atem das Wort pneuma und dieses Wort
beinhaltet viel mehr, als wir das beim Wort Atem hören
können: pneuma - Atem heißt nämlich auch Hauch und
Luftstrom es heißt Fahrtwind, es heißt Leben und Seele und
Geist. Und Gottes Atem - also Gottes Geist, das ist auch zugleich
Leben.
Gottes Geist, das ist Gottes Verbindung zu uns Menschen.
Diese
Verbindung von Gott und Mensch, der Atem, ist nicht einseitig. Wir
leben nur wenn wir atmen. Nach Gottes Erst-Belebung atmen wir selbst.
Und indem wir atmen stellen wir von uns aus die Verbindung zu Gott her:
In der abendländischen Tradition ist das kein neuer Gedanke:
Auf alten Bildern sind manchmal Menschen abgebildet, die eine Art
Sprechband vor dem Mund haben. Es sind Fahnen, die da vor den
Mündern sind. Diese Fahnen stellen den Atem und die Seele des
Menschen dar. Darauf sind Worte geschrieben - Gebete:
Da atmet ein Mensch aus und auf dem Atem liegen Worte.
Schöne, dankbare Worte oder belastende Worte oder traurige Worte,
wie auch immer und diese Worte werden mit dem Ausatmen auf dem Atem
weggetragen. Sie werden hingetragen zu Gott.
Metaphern zum Gehen bringen - der erlebnispädagogische Ansatz
"Gehen", "Atem", "In Bewegung sein", "Verbindung" - alle diese Begriffe
haben eine metaphorische Bedeutung. "Sich auf den Weg machen", "Auf
eigenen Füßen", "Standpunkte verändern", "Schwerpunkte
verlagern" - auch wenn man über diese Ausdrücke nachdenkt,
lassen sie sich wörtlich verstehen oder im übertragenen
(metaphorischen) Sinn. Metaphern sind nicht nur Sprachspielereien, sie
sind vielmehr Figuren, die unser Denken und Handeln bestimmen.
Der
handlungs- und erfahrungsorientierte Ansatz der Erlebnispädagogik
schafft eine Verbindung zwischen wörtlicher und übertragener
Bedeutung von Metaphern. Wandern, Klettern, Kanufahren,
Höhlengehen, Spielen - solche Aktivitäten bergen eine
Vielzahl von Metaphern.
In
Einheit von Reflexion und Aktion werden die erlebnispädagogischen
Aktivitäten so gestaltet, "dass TeilnehmerInnen erkennen lernen,
wie Gedankenfiguren ihre Handlungsmöglichkeiten bestimmen" . Dabei
werden die Aktionen nicht zum Mittel zum Zweck degradiert. Vielmehr
bringt nur die Lust an einer Aktion Motivation Und nur ein Prinzip der
Freiwilligkeit ermöglicht die Chance auf Offenheit, auf
Sich-Einlassen, auf Veränderung ("Challenge by Choice") . In den
Beispielen (u.S.7) wird die Verbindung von Bewegung, Gedankenfigur
(Metapher) und Handlungsmöglichkeit deutlich.
Die Umsetzung - Erlebnisorientierte Seelsorge
Der äußere Rahmen
Gehen und Reden - Seelsorge auf dem Weg
Für
uns als KlinikseelsorgerInnen in verschiedenen Kur- und
Klinikeinrichtungen ist vor allem die Verbindung von Bewegung,
Körpererfahrung und Seelsorge interessant, die sich aus der
Körper- und Erlebnisbetonung des Wanderns ergibt.
Die
Grundform für Kontakte, Seelsorge, Gespräche und Beratung ist
der gemeinsame Weg geworden. Dazu werden Spaziergänge und
Wanderungen angeboten oder die SeelsorgerInnen gehen bei
Wanderangeboten der Kliniken mit.
Wir
beobachten, daß sich bei einer gemeinsamen Wanderung eine ganze
Reihe von Faktoren für die Gespräche verändern:
es
wird ein gemeinsamer Weg statt eines Gegenüberkontakts ausgemacht.
Damit entsteht ein vorher festgelegter Zeitrahmen für den Kontakt:
SeelsorgerIn und KlientIn lassen sich auf einen Weg- und Zeitrahmen
ein, der dann, unterwegs, nur schwer abzukürzen ist.
die Schwelle zum Gespräch erfahren wir als sehr niedrig, wenn zwei Menschen nebeneinander gehen.
die
Dauer des Gesprächs kann eine oder mehr Stunden sein. Dadurch
entstehen auch längere Schweige - Zeiten in denen nur
nebeneinander gegangen wird, die gerade dadurch nicht unangenehm
werden, daß man zusammen "weiterkommt".
die
Zeit für das Gespräch wird, bei einer Wanderung mit einer
Gruppe, sehr stark vom Gruppenprozeß bestimmt: z.B. kommen die
langsamen Geher zu mehr Gesprächszeit mit dem/r SeelsorgerIn, weil
die Schlußlichter in einer Wandergruppe besondere Aufmerksamkeit
auf sich ziehen.
Der
Rhythmus - Gehen - Atmen bestimmt oft auch die Gesprächsthemen:
das direkte Erfahren des Körpers wird im Gespräch
thematisiert. Manchmal wird bei einem schwierigen Gesprächsthema
einem Patienten der Atem knapp. Das Geh-Tempo wird langsamer bis
Geh-Rhythmus und Atem wieder zusammenkommen und Sprechen wieder
möglich wird. Wichtig ist ein Gehtempo, das grundsätzlich das
Sprechen ermöglicht. Das kann als Faustregel gelten, damit
PatientInnen im Rahmen ihrer Belastbarkeit bleiben , den Weg
unbeschadet überstehen und ihn auch noch genießen
können .
Die
Beziehung SeelsorgerIn - PatientIn ist durch den gemeinsamen Weg (lange
gemeinsame Zeit!) enger, als wir es aus der Krankenhausseelsorge
gewohnt sind (was nicht ohne Probleme ist).
Das innere Geschehen
Erlebnisorientierte Seelsorge
Im
Gehen und Reden kann es zu einer Verbindung zwischen dem Erleben des
Gehens und der eigenen Lebenssituation kommen , so daß sich
für den Patienten eine Hilfe zur Bewältigung seines Alltags
ergibt.
In folgenden Beispielen wird diese Verbindung deutlich.
Beispiel A:
Ein
Patient einer Rehaklinik (79) kommt zur wöchentlichen
Abendandacht. Er bleibt nach der Andacht stehen, bis ich ihn
verabschiede. Seine Stimme ist rauh und kratzig, als er spricht
verstehe ich ihn kaum. Er erzählt, daß er sich sehr schwach
fühlt und nicht glaubt, daß ihm die Kur etwas bringt.
Bei der nächsten angebotenen Gruppen - Wanderung kommt der Mann
mit. Er geht sehr langsam und als die Gruppe immer wieder auf ihn
wartet, bittet er, in Ruhe hinterhergehen zu dürfen. Er bleibt
dann den ganzen Weg etwa 50 bis 100 Meter hinter der Gruppe. Ich gehe
eine ganze Weile neben ihm und er erzählt von Wanderungen, die er
früher gemacht hat, von seinem Arbeitsleben und von seiner
Müdigkeit. Als wir unser Wanderziel, einen kleinen Wasserfall
erreichen, unterhält er sich gut verständlich mit den anderen
in der Gruppe. Dann geht er wieder hinter der Gruppe her.
Bei der nächsten Abendandacht wartet er wieder auf mich. "Ich bin
so froh, daß ich dabei war. Merken sie was? ... Das Kratzen ist
fast weg. Und ich hab gedacht ich kann gar nichts mehr."
Tatsächlich spricht der Patient mit fast klarer Stimme. Drei
Wochen später schickt er mir Fotos von der Wanderung. Es ist sein
Blick, den er auf die Wandergruppe hatte: alle anderen sind weit voraus
auf dem Weg und dann ist ein Foto dabei, wo der Mann die Gruppe
eingeholt hatte und sie vor dem Wasserfall fotografierte.
Beispiel B:
Einen
Patienten (ca. 50) aus der kardiologischen Abteilung einer Rehakilinik
treffe ich im Park. Wir kommen ins Gespräch und gehen eine Weile
miteinander. Er sagt : "Ich soll mich bewegen!"
Beim Erzählen von seiner Krankheit ( Herzprobleme
/Bypassoperation), von den Anforderungen in seinem Beruf und der
Situation in seiner Familie wird sein Gang immer schneller und sein
Atem knapper.
Nach einiger Zeit unterbreche ich ihn und mache ihn auf diesen
Zusammenhang aufmerksam. Er ist erstaunt, bestätigt dann aber,
daß ihn die Anforderungen in Beruf und Familie so unter Druck
setzen, daß er das Gefühl hat, immer schneller sein zu
müssen um alles zu bewältigen.
Ich
machte ihm den Vorschlag es während seiner Rehazeit einmal zu
probieren beim gemeinsamen Spazierengehen diese Probleme im Gehtempo zu
besprechen.
Er
ging darauf ein und wir sind noch zweimal eine halbe Stunde unterwegs
gewesen. Dabei ist es im Gespräch gelungen die beruflichen
Probleme auseinanderzunehmen, zu strukturieren, Perspektiven zu
entwickeln und dabei im gemäßigten Gehtempo zu bleiben.
Wenn das Thema zu anderen Problemen wechselte, verfiel er bei langsamen
Gehtempo in Schweigen, das dann zu einer großen Ungeduld
seinerseits führte. Erst mit zunehmendem Tempo sprach er weiter,
dann aber wieder ohne konstruktiv an seine Fragen heranzugehen.
Hier
wird die Verbindung Seelsorgegespräch und Erlebnis (Wandern/
Gehtempo) sichtbar. Mit Recht weist aber die Erlebnispädagogik
immer wieder darauf hin, daß solche spontanen Veränderungen
nicht das vorrangige Ziel einer Erfahrung sind. Das wichtige an einem
Erlebnis ist seine Nachhaltigkeit nicht seine Nachprüfbarkeit.
Erlebnispädagogik und Seelsorge treffen sich in dieser
ergebnisoffenen Haltung: was ein Seelsorgegespräch oder ein
Erlebnis für die weitere Biografie eines Menschen bedeutet, ist
nur schwer zu erfassen. Beiden, der Erlebnispädagogik und der
Seelsorge bereitet das Akzeptieren dieses offenen Prozesses immer
wieder Schwierigkeiten . Gespräche und erlebte Erfahrungen geraten
in den Sog benannter oder uneingestandener Zielvorstellungen von
SeelsorgerInnen oder PädagogInnen. Damit wird die
Übertragbarkeit der neuen Erfahrungen in alltägliche
Situationen nicht den Möglichkeiten und Metaphern des jeweiligen
Menschen überlassen, sondern von Vorstellungen der
pädagogischen oder seelsorgerlichen Begleiter überlagert.
Spannend ist aber gerade, daß der weitere Weg der PatientInnen
nicht vorhersehbar ist. Die Seelsorge kann von der
Erlebnispädagogik lernen, wie in einer Ausnahmesituation
(Erlebnis/Seelsorgegespräch) die Metaphern zum Träger des neu
Erlebten in den Alltag werden können. : Oben in Beispiel A wurde
Hinterher-Gehen zur Metapher, die das Erleben des Mannes beschreibt.
Mit Metaphern könnte man das Erlebnis des Mannes vielleicht so
ausdrücken: Seiner Angst das Ziel nicht zu erreichen ("die Kur
bringt nichts") tritt die Erfahrung gegenüber, daß das
Hinterher-Gehen zum selben Ziel (Wasserfall/Kurerfolg) führt, das
auch der Rest der Gruppe (Wandergruppe/andere PatientInnen) erreichen
möchte.
Im
Beispiel B ist es die Metapher Atemlosigkeit, die bisher Erlebtes,
Spaziergang/Gespräch und Ausblick auf den weiteren Weg verbindet.
Sie steht in direktem Zusammenhang zu der Möglichkeit des
Patienten, nach vorne zu schauen und nach vorne zu gehen.
So geht es weiter...
Um
unsere Angebote beschreiben, ausbauen und überprüfen zu
können, arbeiten seit 1998 bei Kirche unter freiem Himmel
SeelsorgerInnen und ErlebnispädagogInnen des Forschungsprojekts
Erlebnispädagogik am Fachbereich Sport der Universität
Augsburg (EPOS) zusammen. Wir bieten gemeinsam Veranstaltungen und
Fortbildungen an, in denen wir körpernahe Erfahrungen und
Erlebnisse vermitteln. Für uns wollen wir dabei prüfen, wie
weit der erlebnispädagogische Ansatz seinen Platz in der
kirchlichen und besonders in der seelsorgerlichen Arbeit haben kann.
Die
Fortbildungen von EPOS und Kirche unter freiem Himmel haben zum Ziel,
die Wahrnehmung des eigenen Körpers und des eigenen Verhaltens in
Gruppen zu reflektieren und in die Begleitung von Gemeindegruppen
umsetzen zu können.
Dazu dienen erlebnispädagogische Einheiten (vor allem aus den
Bereichen Wandern und Bergsport), implizite Selbsterfahrung in den
Aktionen und in der Reflexion der erlebten Aktionen und das
Kennenlernen konkreter Umsetzungsmodelle für die eigene Arbeit.
Vielleicht
kann in kirchlichen Arbeitsfeldern, wie im Klinik-, Reha- und
Kurbereich die Erlebnispädagogik zu einer neuen Partnerin der
Seelsorge werden. Unsere bisherigen Ergebnisse lassen einen
Schluß sicher zu: weitergehen...es ist ein offener Prozeß.
Bad Wiessee, Augsburg, Oberammergau im September 1999.
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